Nett GbR
Meerspinnstraße 46
67435 Gimmeldingen / Pfalz
Fon 06321-60175
Fax 06321-6790840
nett@nettslandhaus.de

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Landhaus

1757 errichten Johannes und Maria Steiner das Spätbarockhaus an der Straße

1845 erwirbt Martin Häusser das Anwesen zur Begründung eines kleinen Weingutsbetriebes und als Sommerfrische

1885 bauen Sohn Hermann Häusser und seine Frau Maira, geb. Köhler den östlichen Teil an und die Betriebsgebäude aus

1968 organisiert Urenkel Karl Friedrich Christmann das Gut neu und konzentriert es am Standort Peter-Koch Strasse, der Hof wird an die Familie Nonnhebel veräußert, die dort ein Restaurant „ Zur Wehr“ errichtet, dass um ein Hotel erweitert werden soll. Später bringen sie das Objekt in eine größere Bauträgergesellschaft ein, die ein Hoteltrakt errichten will.

1985 geht die Bauträgergesellschaft in Insolvenz, der Hof wird zum Spekulationsobjekt und steht leer.

2007 Susanne und Daniel Nett erwerben das Areal und beginnen mit den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in intensiver Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz

2009 Ende der Sanierungsmaßnahmen und Eröffnung des Restaurantbetriebes sowie des Landhauses mit exklusiven Gästezimmern.
 
 
Arndorff'sche Mühle

Das Gebäude wurde wahrscheinlich nach dem Aussterben des Rittergeschlechts von Flersheim (1655) von dem späteren Erben, dem Freiherrn von Geispitzheim, in spätbarocker Tradition als dessen Wohnsitz errichtet. 1796 wurde das Innere des Herrenhauses von französischen Revolutionstruppen „gänzlich ruiniert” und im frühen 19. Jahrhundert mit einer reichen Innenausstattung wieder ausgebaut, die heute noch erhalten ist.
 
Arndorff'sche Essigfabrik und Ölmühle
 
„Mühle” klingt angenehmer als „Fabrik” - trotzdem aber war das von Heinrich Arndorff 1808 erworbene und bis 1812 ausgebaute Anwesen in erster Linie eine Essigfabrik, in der Speise-, Tafel-, Einmach-, Kräuter- und Weinessig hergestellt wurde. Die Essigsiederei war bis 1945 in Betrieb.
Daneben bestand eine Ölmühle mit dem hochgeleiteten Wasser des Mußbachs. Das 1888 neu erbaute „rückenschlächtige” Wasserrad von 5 Metern Durchmesser erbrachte eine Leistung von 8 PS. Bereits 1920 blieben die Räder der Ölmühle stehen, das riesige Wasserrad am Mußbach zerfiel. Das Fabrikgebäude wurde 1995/96 zu Wohnzwecken ausgebaut.
 
Das Herrenhaus wurde liebevoll saniert, nach unserem Geschmack in Kooperation mit dem Möbelhaus Ehrmann eingerichtet und im Mai 2015 eröffnet.
 
(Quelle Text: Der kleine Gimmeldingen Führer von Reinhard Kermann und Alfred Sitzmann)